AARE GOLD
Schweizer Produkt.
Limitiert.
Persönlich. Pur.
Der AARE GOLD Honig ist garantiert reiner Schweizer Honig, dessen Nektar von den Bienen im schönen Aaretal zwischen Bern und Thun gefunden wird und schliesslich mit meiner Hilfe zu Honig, von Hand und mit herkömmlichen Methoden verarbeitet.
100% roher,
reiner, natürlicher,
Schweizer Honig
Geniesse die Vielfalt der Aromen und die reichhaltigen Nährstoffe in jedem Löffel - ein echter Genuss für alle Honigliebhaber. Gönne dir etwas Besonderes und bereichere Dein Tag mit der reinen Kraft der Natur in Form von Honig.
Bestsellers
Finde lokal produzierter Honig und weitere tolle Produkte im Shop.
Zertifiziert: Anerkannte zeitgemässe Bienenhaltung
Das Gesundheitsprogramm des Bienengesundheitsdienstes (BGD) unterstützt Imkerinnen und Imker dabei, ihre Bienen nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu pflegen. Ziel ist es, die Bienengesundheit zu stärken und Krankheiten vorzubeugen – für starke Völker und hochwertigen, natürlichen Honig.
Ich nehme am Gesundheitsprogramm des Bienengesundheitsdiensts (BGD) teil, weil mir die Gesundheit meiner Bienen und die Qualität meines Honigs am Herzen liegen. Durch moderne, wissenschaftlich fundierte Imkereimethoden sorge ich für starke, gesunde Völker – und damit für reinen, unverfälschten Honig aus nachhaltiger Bienenhaltung. 🍯🐝
Wissenswertes über Honig und Bienen
-
Mein Honig stammt von der Westlichen Honigbiene (Apis mellifera). Weltweit gibt es Tausende Arten von Bienen, darunter nur 9 Honig-Bienenarten. Die allermeisten Bienen leben nicht in einem «Volk», sondern als Einzelgänger. Und sie überleben nur eine einzige Saison. Nur «Honig-Bienen» leben in einem «Volk». Nur sie produzieren Honig und Wachs. Nur Honig-Bienen-Völker überleben über mehrere Jahre. Eine Königin lebt 3 – 4 Jahre, eine Arbeiterin im Sommer nur einen Monat.
-
Meine Honig-Bienen werden in Holz-Kästen gehalten. In jedem der Kästen lebt ein Volk. Die Königin ist die Mutter der 50.000 Töchter und 500 Söhne (Drohnen). Bienen scheiden Wachs aus und bauen damit in den Kästen Waben. In den Waben werden die Larven grossgezogen, und es wird dort Honig und Pollen gelagert.
-
Pflanzen müssen ihren «Pollen», also ihre männlichen Keimzellen, direkt auf eine andere Pflanze der gleichen Art bringen, damit sich dort Früchte bilden. Bienen übernehmen den Transport. Pollen enthalten Proteine.
Um die Bienen für diesen Transportdienst anzulocken, scheiden Pflanzen «Nektar» aus, eine aromatische und mineralstoffreiche Zuckerlösung. Beim Nektar sammeln nimmt die Biene auch Pollen mit.
Dieses System funktioniert exakter als die rein-zufällige Bestäubung mit dem Wind, so wie es z.B. die Gräser machen. In Obstkulturen führt die Bestäubung durch Bienen zu mehr Früchten und auch zu grösseren Früchten. Ohne Bestäubung durch Bienen gäbe es weniger bzw. gar keine Früchte. Bienen sammeln also beides, Pollen und Nektar. Sie füttern damit die Jungbienen. Beides wird in den Waben gespeichert. Dabei fliegen Bienen etwa 2 km im Umkreis.
-
Entnommen wird der Honig im Sommer. Die Waben werden langsam-drehend geschleudert und der Honig in dafür vorgesehene Gläser abgefüllt.
-
Der heimgebrachte Nektar wird im Bienenstock mehrfach von einer Biene zur anderen weitergegeben. Jede Biene fügt Enzyme und andere körpereigenen Substanzen hinzu, die schrittweise das Zuckerbild verändern und dem Honig seine spezifischen Eigenschaften wie «antibakteriell» und «antioxidativ» verleihen. Das Endprodukt ist «Honig». Er wird unter einem Wachs-Deckel eingelagert. Eine einzelne Biene produziert in ihrem ganzen Leben etwa 1 Kaffee-Löffel voll Honig.
-
Ein Bienenvolk braucht pro Jahr für sich selbst etwa 60 kg Honig, 30 kg Pollen und 20 Liter Wasser. Den Überschuss an Honig nehmen die Imker weg. Bei uns sind das etwa 15 kg Honig pro Volk.
-
Stephanie Bürgy ist die Imkerin hinter den Bienenvölkern. Sie imkert mit viel Herzblut mit den Bienen und der Natur.
-
An der Farbe des Honigs ist zu erkennen, wo die Bienen den Nektar oder den Honigtau gesammelt haben. Fast wasserklar = Robinie/Akazie. Weiss = Raps oder Linde. Hellgelb = Obstbäume. Dottergelb = Sonnenblumen. Goldgelb = Löwenzahn. Rotbraun = Fichte. Grünlichbraun = Tanne. Grün = Waldmeister. Fluoreszierender Honig = Kornblume. Es gibt viele Farben mehr.
-
Jeder Honig schmeckt anders. Linden-Honig schmeckt leicht nach Menthol, Löwenzahn-Honig nach Maggi oder Liebstöckel, Akazien-Honig leicht parfümiert, Waldhonig nach Malz.
-
Für Blüten-Honig sammeln die Bienen den Nektar von Pflanzen. Dies ist der übliche Honig. Seine Farbe ist hell. Für Wald- oder Tannen-Honig dagegen sammeln Bienen die Ausscheidungen von Baumläusen, die sich vom Saft der Bäume ernähren und dafür Nadeln und Blätter anbohren. Die Proteine im Saft lieben die Insekten. Den Zucker und die vielfältigen anderen Inhaltsstoffe des Saftes aber scheiden sie aus, als «Honigtau». Diesen sammeln die Bienen. Autofahrer kennen «Honigtau», wenn sie im Sommer unter Bäumen parken; es sind die kleinen klebrigen Flecken auf dem Autolack. Honigtau ist – ähnlich wie Nektar – eine Zuckerlösung mit vielen pflanzlichen Begleitstoffen, Waldhonig stammt von mehreren Nadelbaumarten. Tannenhonig stammt vorwiegend von Weisstannen. Blatthonig stammt von Laubbäumen (Eiche oder Ahorn). Alle diese Honige sind dunkel. Sie schmecken kräftig-würzig und etwas herb. Sie gelten als gesund und sind sehr begehrt.
-
Kinder unter 12 Monaten sollten keinen Honig essen. Ihr Verdauungstrakt kann möglicherweise die Eiweisse, Vitamine und Enzyme des Honigs noch nicht vollständig verwerten.
-
Bei Wein sieht man auf dem Etikett sofort, wo er herkommt. Bei Honig ist es nicht so leicht: es steht kleingedruckt auf dem Etikett auf der Rückseite des Glases.
Schweizer Imker produzieren im Jahr etwa 3000 Tonnen Honig. Zusätzliche 8000 Tonnen müssen importiert werden. Importierter Honig wird von Industriebetrieben gemischt und verarbeitet. Die jeweilige Herkunft ist auf der Rückseite des Glases vermerkt.
-
Frisch ist Honig am besten. Wenn er luftdicht verschlossen, kühl (10 bis max. 16° C), trocken und dunkel aufbewahrt wird, ist er jahrelang haltbar. Er dürfte das einzige Lebensmittel sein, das roh, unbehandelt und ungekühlt über Jahrzehnte, wenn nicht sogar Jahrhunderte genussfähig bleibt.
Lebensmittelrechtlich muss aber dennoch auf dem Etikett ein Haltbarkeitsdatum angegeben werden, nämlich standardmässig 3 Jahre.
Kristallisiert Honig, so ist dies ein natürlicher Vorgang. Am ehesten kommt das bei einer Lagerung vor zwischen 10 bis 18° C. Bei höheren Temperaturen kristallisiert Honig langsamer. Im Tiefkühlfach bleibt Honig meist flüssig.
-
Am besten ist es, den Honig mit einem Löffel oberflächlich so lange zu schaben, bis genug streichfähiges Volumen angesammelt ist. Erwärmen ist nämlich riskant. Über 35° C werden Eiweisse, Vitamine und Enzyme schnell zerstört. Vollständig zerstört werden sie, wenn man Honig in heissen Tee gibt. Mikrowellen schädigen vermutlich den Honig.
-
Eine vor 30 Jahren aus Asien eingeschleppte Milbe (Varroa) gefährden die Bienen. Aktuell siedelt sich eine neue Bedrohung für unsere Bienen in der Schweiz ein: die Asiatische Hornisse (vespa velutina). Bienen gibt es seit mindestens 40 Mio Jahren, Menschen erst seit 4 Mio Jahren. Möglicherweise werden die Bienen mit den neuen Gefährdungen im Laufe der Zeit von alleine fertig. Niemand weiss aber, wie lange das dauern wird.